Entrümpelung altes Feuerwehrhaus

Am Samstag, den 9. Oktober war es soweit. Nachdem das “alte” Feuerwehrhaus beinahe nicht mehr zu betreten war ohne über diverse Gegenstände zu stolpern hatten sich einige Kameraden ein Herz genommen und versuchten wieder Ordnung in das sprichwörtliche Chaos zu bringen.

Wahre Schätze kamen da zum Vorschein, wie zum Beispiel eine alte Schlauchwaschanlage und eine Trage die sicher schon 60 Jahre auf dem Buckel haben. Ein Anhänger voll Holz und ein Anhänger “Sperrmüll” wurden an diesem Vormittag aus dem alten Feuerwehrhaus entsorgt. Aber zurück zum Anfang, nachdem alles was im “alten” Feuerwehrhaus untergebracht ausgeräumt und der Raum staubfrei gemacht wurde erstrahlte das “alte” Feuerwehrhaus wieder im alten Glanz.
Herzlichen Dank an alle Kameraden die mitgeholfen haben wieder einen übersichtlichen und angenehmen Lagerraum zur Verfügung zu haben. In naher Zukunft wird auch noch eines der alten Fenster ausgetauscht werden um den Raum lüften zu können, nachdem derzeit nur die Möglichkeit besteht frische Luft durch öffnen der Tore in den Raum zu bringen, da die Fenster auf der Seite des alten Rathauses indem das alte Feuerwehrhaus untergebracht ist, sich nicht öffnen lassen. Auch im neuen Feuerwehrhaus ging dieser Entrümpelungstag nicht spurlos vorbei. So wurden der Lagerraum ebenso auf unbrauchbare Gegenstände durchsucht wie der Bereich in der Halle 2 über den Sanitärräumen. Herzlichen Dank nochmals an alle die mitgeholfen haben!

Inspizierung

Am Sonntag, den 5. September 2004 wurde die jährliche Inspizierung der Stadtfeuerwehr Frauen-kirchen durchgeführt. Zum ersten Mal durch den neuen Bezirksfeuer-wehrinspektor BR Ronald Szankovich.

Als Übungsannahme wurde ein Brand in einer Lagerhalle im Raiffeisen Lagerhaus Frauenkirchen (gegenüber des „Alten herrschaftlichen Schüttkastens“) angenommen. Auch wenn, wie bereits allgemein bekannt, fast zwei Drittel aller Einsätze technischer Art sind und somit das Groß an Einsätzen der Feuerwehr ausmachen, tauchen auch immer wieder gefährliche Brände auf. So zum Beispiel vor zwei Jahren im Lagerhaus Frauenkirchen, wo nur durch Aufmerksamkeit von vorbeifahrenden Motorradfahrern und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr, ein Brand von im großen Umfang gelagerten Düngemitteln verhindert werden konnte.

Die Hauptaufgabe der Brandbekämpfung stand bei der Übung dem Rüstlöschfahrzeug Frauenkirchen und den beiden Tanklöschfahrzeugen mit 4000 Litern zu. Weiters wurde von der Einsatzleitung, die beim Mannschaftstransportfahrzeug gegenüber dem Übungsobjekt untergebracht war, zur Sicherstellung der Wasserversorgung der brandbekämpfenden Fahrzeuge, das Kleinlöschfahrzeug und Löschfahrzeug angefordert und in die Übung eingebunden.

Stadtfeuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Franz Lass zeigte sich mit der Planung und Durchführung der Übung ebenso zufrieden wie die anwesende Gemeindevertretung an der Spitze mit Bürgermeister Josef Ziniel sowie den Vizebürgermeistern Franz Kern, Franz Wegleitner, den Stadträten Ing. Markus Pollreiss, Ing. Franz Toppel sowie Feuerwehrbeirat Anton Zwinger. Weiters konnte sich unsere Feuerwehr mit einer Anwesenheit (Aktive, Jugenden, Reserve) von 50 Mann bei 80 Feuerwehrmitgliedern und somit einer Anwesenheit von über 60% auszeichnen.

Bezirksfeuerwehrinspektor Brandrat Ronald Szankovich: „Ich gratuliere der Stadtgemeinde Frauenkirchen zu ihrer Feuerwehr, ich wünschte, dass ich jenen Ordnungszustand bei allen Feuerwehren des Bezirkes vorfinden würde.“

Brandeinsatz – Brand eines mit Heu beladenen Anhängers

Am Freitag, den 3. September 2004 wurde die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen zu einem “LKW-Brand” auf der Landesstraße Richtung St. Andrä am Zicksee gerufen.

Das erstausrückende TLF II 4000 und das RLF 2000 begannen sofort mit Löscharbeiten. Auch bei diesem Einsatz zeigte sich, wie schon beim letzten Einsatz dieser Art vor circa einem Monat in der Nähe des Modelflugplatzes, dass oft auch sehr viel Glück für die Betroffenen mit im Spiel ist. Auch bei diesem Brandeinsatz verlief der Wind Gott sei Dank so, dass er die Flammen nicht in das in unmittelbarer Nähe untergebrachte Strohlager trieb. Wieder war wahrscheinlich ein überhitztes Radlager eines beladenen Anhängers Schuld an dem Brand.

Die Löscharbeiten gestalteten als schwierig. Trotz massiven Löschwassereinsatzes konnten die Heuballen erst nach dem “zerlegen” jedes einzelnen Strohballen gelöscht werden. Um ein übergreifen der Flammen auf das Strohlager zu verhindern wurden die Heuballen ca. 300m weiter auf einer Grünbrache gelagert. Die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen rückte noch drei Mal zum Brandort zu Nachlöscharbeiten aus, bevor am Samstag Nachmittag um ca. 13.30 Uhr endgültig das letzte Glutnest gelöscht werden konnte.

Eingesetzte Kräfte: RLF, TLF I, TLF II, KLF und LF
Einsatzleiter: HBI Franz Lass