Funkleistungsabzeichen – Erfolgreiche Teilnahme im Bronze und Silber Bewerb

Am Freitag, den 23. und am Samstag, den 24. November 2006 wurde an der Landesfeuerwehrschule in Eisenstadt der traditionelle Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und in Silber veranstaltet.

Bei dem größten Einzelbewerb des Landes stellte die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen zwei Bewerber. Robert Nagy stellte sich in der Kategorie Silber und Rafael Stepczynski stellte sich im Bewerb Bronze der Herausforderung. Beide waren auf den Bewerb gut vorbereitet und konnten die Anforderungen der Bewerter erfüllen.

Beim Funkleistungsabzeichen gilt es in den Bereichen Kartenkunde (Koordinaten- und Netzmeldung sowie Wegbeschreibung), Sirenensteuerendstelle (Inbetriebnahme des Gerätes und eine Alarmierung der eingenen Feuerwehr durchführen), Fragen und Buchstabieren (Beantwortung von 5 von 60 funkspezifische Fragen sowie Buchstabieren eines Eigennamens laut Funkordnung) weiters beim Einsatzablauf (Durchspielen eines Funkverkehrs wie im Einsatz) sein Wissen unter Beweis zu stellen. Beim Funkleistungsabzeichen in Silber ist zusätzlich die Station Einsatzleitung zu absolvieren.

Neben den zwei Kameraden waren auch Kommandant HBI Franz Lass und Abschnittsfunkwart HBM Ing. Claus Paar als Bewerter bei der Kartenkunde bzw. beim Einsatzablauf im Einsatz!

Ein Bericht wurde auch auf der Homepage des Bezirksfeuerwehrkommandos www.bfkdo-nd.at unter Aktuelles sowie auf der Homepage des Landesfeuerwehrkommandos http://www.lfv-bgld.at unter Verband genauer unter Bewerbe veröffentlicht.

Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Kameraden zum erlangten Leistungsabzeichen!

Zugskommandant Karl Toth – 50. Geburtstag

“Wenn Geburtstagsfreuden winken, kann man ruhig mal etwas trinken. Im Wein liegt Wahrheit, sagt der brauch drum halt dich dran und tu es auch!” mit diesem Spruch ludt am Freitag, den 3. November 2006 unser Zugskommandant BI Karl Toth anlässlich seines 50. Geburtstages zum Heurigen Lackner. Landeshauptmann und Ehrenfeuerwehrmitglied Hans Niessl, Bürgermeister Josef Ziniel, 1.Vizebürgermeister Franz Wegleitner und 2.Vizebürgermeister Franz Kern folgten seiner Einladung und überbrachten die besten Glückwünsche. Unser Stadtfeuerwehrkommandant HBI Franz Lass nützte die Gelegenheit um auf die Feuerwehrkarriere unseres Geburtstagskindes zurückzublicken. Als Geschenk seitens der Stadtfeuerwehr Frauenkirchen wurde ihm ein Hl. Florian aus Holz übergeben und die Mannschaft unter der Führung von Mannschaftssprecher Gruppenkommandant Reinhard Pinetz übergab einen Geschenksgutschein der unseren Kameraden hoffentlich einen schönen Urlaub beschert.

Kurz das Feuerwehrleben unseres Zugskommandanten Karl Toth:
Eingetreten in die Feuerwehr Gattendorf im Jahr 1976 und dort blieb er auch zuhause bis er im Jahr 1985 nach Frauenkirchen zog. Bis dahin ist sein Feuerwehrleben eher gemächlich zu beschreiben: Grund-, Maschinisten- und Atemschutzkurs stehen ihm in diesen Jahren zu Buche.
In der Feuerwehr Frauenkirchen zündet er sozusagen eine Rakete, besucht einen Kurs nach dem Anderen wird Gruppenkommandant und schließlich im Jahr 1997 Zugskommandant. Er schafft es als erster nach zehnjährigem Zugskommandantenleben zum Feuerwehr-Offizier (Brandinspektor – BI). Auch ist er bei der Gründung der Jugendfeuerwehr eine der treibenden Kräfte. Weiters ist er stets mit Rat und Tat zur Stelle, wenn es geht Gruppen für Leistungsprüfungen auf die Beine zu stellen und sie bis zum Erreichen des Leistungsabzeichens zu begleiten. Hier ist vor allem an die technische Leistungsprüfung und an das traditionelle Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber zu denken.

Insgesamt hoffen wir, dass er weiterhin so engagiert für unsere Feuerwehr tätig ist und wir wünschen von dieser Stelle aus alles Gute und Gesundheit auf seinem weiteren Lebensweg.

Einsatz- und Evakuierungsübung

Am Samstag, den 7. Oktober 2006 wurde eine ganz besondere Einsaztübung durchgeführt. “FRIZ evakuiert…” unter diesem Titel stand die Übung, die im Alten-, Wohn- und Pflegeheim Frauenkirchen, indem auch das Integrationszentrum untergebracht ist statt. Angenommen wurde ein Brand im 2. Stock des Gebäudes mit verletzten Personen die sich nicht selbst retten können. Kurz zum Ablauf der Übung an diesem Samstag Nachmittag: der größte Brandabschnitt im Stockwerk mit den Räumen der Bewohner wurde mit sogenannten Disconebel komplett eingenebelt. Um so realitätsnah wie möglich zu bleiben wurden sieben Personen vom Roten Kreuz geschminkt und spielten verletzte Personen mit unterschiedlichsten Verletzungen. Die Stadtfeuerwehr wurde erst nach Auslösen der Brandmeldeanlage durch den Nebel über die Feuerwehralarmzentrale in Eisenstadt mittels “Stillen Ruf” alarmiert, es erfolgte, wie im richtigen Einsatz, eine Benachrichtigung aller Feuerwehrmitglieder mittels SMS-Flash-Mitteilung.

Die schwierige Aufgabe für unsere Kameraden bestand in der Koordinierung der Atemschutztrupps und die verletzten Personen überhaupt zu finden – zusätlich wurde kurz nach Eintreffen durch den Einsatzleiter Kommmandant HBI Franz Lass die Drehleiter Neusiedl am See angefordert um eine Rettung von verletzten Personen auch über die Balkone vornehmen zu können. Für die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen war es besonders wichtig herauszufinden wie das Zusammenspiel mit dem Hauspersonal bzw. Brandschutzbeauftragten, dem Roten Kreuz und mit der Drehleiter Neusiedl am See funktioniert – auschlussreich waren natürlich auch die Beobachtung des Arbeitens unserer eingesetzten Atemschutzträger im betroffenen Brandabschnitt.

Einzelne Lehren konnten bereits kurz nach der Übung gezogen werden, insgesamt muss aber noch die abschließende Besprechung mit den wichtigsten Akteueren der Übung abgewartet werden um eine Bewertung abgegeben zu können.

An der Übung nahmen als Beobachter auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Johann Gombay, Bürgermeister Josef Ziniel und hochrangige Vertreter seitens des politischen Lebens sowie zahlreiche Schaulustige teil.