Alarmübung des Abschnitts II in Frauenkirchen

Annahme der Großübung des Abschnittes II war ein Brand in der Küche der Hauptschule Frauenkirchen mit starker Rauchentwicklung, die durch unseren Atemschutzwart Josef Zwinger mittels eines Nebelgerätes (wie in jeder Disco anzufinden) simuliert wurde um die Übung für die eingesetzten Atemschutzträger realitätsnäher zu gestalten. Weiters wurde bei der Übung angenommen, das laut Aussagen eines Lehrers noch Schulkinder im Gebäude aufhalten.

Vorrangig bei dieser Übung war es, die Koordination und die Zusammenarbeit der Wehren aus Halbturn, Mönchhof, St. Andrä am Zicksee, Gols, Podersdorf und Frauenkirchen möglichst unter einsatznahen Bedinungen zu üben. Für die Einsatzleitung zeichneten sich unser Kommandant HBI Franz Lass und sein Stellvertretter OBI Martin Paar, der auch die Planung der Übung durchführte, verantwortlich.

Kurzfassung über den Ablauf der Übung: Die Feuerwehr Frauenkirchen übernahm als erstausrückende Wehr als erstes die Brandbekämpfung sowie die Koordination des Einsatzes und errichtete der dazu notwendigen Einsatzleitung auch einen Atemschutzsammelplatz. Nachdem von der Einsatzleitung „Abschnittsalarm“ gegeben wurde rückten die oben genannten Feuerwehren zur Hauptschule nach Frauenkirchen aus und wurden zur Sicherung der umliegenden Gebäude beziehungweise zur Unterstützung bei der Bekämpfung des Küchenbrandes eingesetzt. Weiters hatte jede Wehr einen Atemschutztrupp zum Atemschutzsammelplatz abzustellen, die zur Suche nach den vermissten Schulkindern koordiniert eingesetzt wurden. Ebenfalls wurde das Rote Kreuz in die Übung eingebunden und stellte dazu fünf Mann zur Übung ab die sich um die „verletzten“ Schulkinder (allesamt Jugendfeuerwehrmitglieder aus Frauenkirchen) kümmerten.

Insgesamt nahmen an der Übung 96 Feuerwehrmänner und Frauen mit dreizehn Fahrzeugen, darunter vier große Tanklöschfahrzeuge und zwei Rüstlöschfahrzeuge, teil weiters wurden 11 Atemschutztrupps eingesetzt mit jeweils drei Mann.

Die anwesende Gemeindevertrettung aus Frauenkirchen, an der Spitze Bürgermeister Josef Ziniel, sowie der ebenfalls eingeladene Bürgermeister aus St. Andrä Erich Goldenitsch konnten sich von der hervorragenden Zusammenarbeit der Feuerwehren überzeugen. Recht herzlich bedankte sich Abschnittsbrandinspektor Matthias Riepl bei Hr. Bürgermeister Josef Ziniel für die zur Verfügungstellung der Hauptschule und bei allen Feuerwehrkameraden die ihre Freizeit für diese Übung aufgeopfert haben.

Das Bildmaterial wurde freundlicherweise von Herrn Sören Appel (PR-Team Rotes Kreuz Neusiedl am See) zur Verfügung gestellt.

Technischer Einsatz – Verkehrsunfall Bundesstraße St. Andrä

Um 11.07 Uhr wurde die Feuerwehr Frauenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit zwei Personenkraftwagen auf der Bundesstraße Richtung St. Andrä am Zicksee gerufen.

Wahrscheinlich dürfte der Lenker aus Wien auf der rutschigen Fahrbahn bei der ersten Kurve zu weit nach Links gekommen sein und so berührten sich beiden Fahrzeuge jeweils an der linken Vorderseite. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden und die beiden nicht mehr fahrtauglichen Fahrzeuge wurden von der Feuerwehr Frauenkirchen von der Straße entfernt.

Die Bundesstraße war für die Dauer von 30 Minuten in beide Fahrtrichtungen gesperrt und der Verkehr wurde über den parallellaufenden Begleitweg umgeleitet.

Einsatzleitung: HBI Franz Lass
Eingesetzte Kräfte: RLF, LF und KLF Frauenkirchen

Technischer Einsatz – Verkehrsunfall St. Andräerstraße

Am Sonntag dem 2. November um 11.15 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen zu einem Verkehrsunfall gerufen.

Bei der Kreuzung St. Andräerstraße – Halbturnerstraße auf der Höhe der Vinothek Sailer fuhr ein Mitsubishi Pajero von hinten auf einen Audi auf.

Wahrscheinlich übersah der Lenker des Jeeps, dass die Lenkerin aus Mattersburg nach Halbturn abbiegen wollte und rammte den Audi von hinten, an dem erheblicher Schaden am Heck des entstand.

Die Gendarmerie traf kurz nach der Feuerwehr bei der Unfallstelle ein und nahm den Hergang auf. Ebenfalls traf nach einigen Minuten das Rote Kreuz ein und erstversorgte die schwer geschockte Beifahrerin der Mattersburgerin, die auch einen Peitschenschlag davontrug und danach ins Landeskrankeshaus Eisenstadt eingeliefert wurde.

Die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen rückte mit RLF und LF Frauenkirchen aus und übernahm neben der Regelung der vielbefahrenen Bundesstraße auch das Freimachen der Fahrbahn und konnte um 11.50 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Einsatzleitung: OBI Martin Paar
Eingesetzte Kräfte: RLF und LF