ÖAMTC & Elektrofahrzeuge

Schon vor einiger Zeit, am Montag den 28. September 2020, fand ein Termin mit dem ÖAMTC, genauer einem ihrer Redakteure nämlich Christoph Löger, zum Thema “Feuerwehr und Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen” statt. Ausschlaggebend für diesen Termin war die Fortbildung des ÖAMTCs zum Thema “Elektroautos” die im Frühjahr für unseren Feuerwehr-Abschnitt organsiert wurde.

In der Dezember-Ausgabe des ÖAMTC-Club-Magazins werden ihre Leser von Christoph Löger auf seine Reise zum Thema Elektrofahrzeuge – Mythos Akkubrand – so sein Titel – mitgenommen. Ein Teil dieser Reise führte ihn nach Frauenkirchen um zu erfahren welche Vorgangsweisen es seitens einer Freiwilligen Feuerwehr zu diesem Thema gibt.

Hier können Sie die Reporte nachelesen:

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Wir präsentierten den engagierten Club-Redakteur Christoph Löger und seinem mitgereisten motivierten Fotografen Mag.(FH) Markus Zahradnik anhand eines nachgestellten technischen Einsatzes unsere Vorgehensweise bei einem “Technischen Einsatz” mit Hinblick Elektrofahrzeug: Eintreffen der Mannschaft im Feuerwehrhaus, Einteilen der Feuerwehrmitglieder auf die Einsatzfahrzeuge, Ausrücken des Einsatzleiters als erstes Fahrzeug mit dem Kommandofahrzeug, Nachrücken der eingeteilten Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle lt. Vorgabe des Einsatzleiters.

Ein nachgestellter oder simulierter Unfall seines mitgebrachten Elektrofahrzeuges sollte die Sache Schritt für Schritt erklärbar machen und so ging es weiter mit: Erkundungen des Einsatzleiters unter Zuhilfenahme des Einsatzmangamentssystems von Rosenbauer namens EMEREC – genauer dem Modul der Firma Moditec “Crash Recovery System”, welches wir im Kommandofahrzeug untergebracht haben. Diese Rettungskarten ermöglichen nach Identifikation des verunfallten Fahrzeug ein sicheres Arbeiten mit Scheere und Spreizer um die verunfallte Person zu retten. Wichtige Hinweise wie der Verlauf von Starkstromleitung oder Airbagsystemen sind in den Handlungsanweisungen die auf die Feuerwehren zugeschnitten sind ebenfalls zu finden.

Absichern der Einsatzstelle, Brandschutz und Beleuchtung aufbauen sowie wie bei unserer Feuerwehr üblichen Aufbau der Bereitstellungsplane mit den wichtigsten Gerätschaften für den technischen Einsatz sowie das simulierte Zerschneiden des Fahrzeuges rundeten die Demonstration ab.

Hinweis zu den Bildern die Nutzungsrechte liegen natürlich beim Fotografen Markus Zahradnik und beim ÖAMTC.

Das Ergebnis der redaktionellen Reise von Christoph Löger findet man in der Dezember-Ausgabe des ÖAMTC-Club-Magazins und sehr ausführlich in der Online-Version – die gibt es hier zu sehen!

Einsatz: Dienstag, 01.12.2020 / 16:04 Uhr / Brandmeldeanlage / Hotel St. Martins / Frauenkirchen

Ein Brandmeldealarm erwies sich nach kurzer Erkundung als gefährlicher Stoffe Einsatz. Ein Melder im Chlorgaslager hatte den Alarm ausgelöst und ein Austritt konnte auf den Lagerraum eingegrenzt werden.

Die Einsatzstelle wurde abgesichert, Brandschutz aufgebaut sowie die Absperrung des unmittelbaren Gefahrenbereichs veranlasst. Aufgrund des 2. Lockdown war die Therme geschlossen und keine Gefährdung für Mitarbeiter beziehungsweise Gäste gegeben und erleichterte daher die Arbeiten der Einsatzkräfte.

Mit Unterstützung der Feuerwehr Neusiedl am See (Stichwort DEKO-Ausrüstung) wurden Messungen im Chlorgasraum durchgeführt, welche diesen bestätigten. Ein Atemschutztrupp unter Schutzstufe 3 wurde eingesetzt um die beiden 500l Chlorgas-Container per Hand zu schliessen. Nach der gesetzten Maßnahme konnte eine Reduktion des Chlorgaswertes festgestellt werden und unter Einsatz der Sprinkleranlage und Druckbelüftung konnte der Lagerraum bald freigemessen werden. Die Einsatzstelle wurde danach an den verantwortlichen technischen Leiter der Therme übergeben, welcher für den nächsten Tag eine Fachfirma zur Behebung der Störung beauftragte.

Berichte wurde auf Krone.at sowie auf Seiten der Bezirksblätter veröffentlicht.

Herzlichen Dank an die Feuerwehr Neusiedl am See und Weiden am See sowie dem Roten-Kreuz und der Polizei für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Gedenken zu Allerheilgen

Die gemeinsame Gedenkfeier organisiert von der Stadtgemeinde und der Stadtpfarre zu Allerheiligen musste heuer aus bekanntem Grund (Covid-19) leider abgesagt werden.

Im Rahmen der Heiligen Messe wurde daher in den Fürbitten der gefallenen und vermissten Soldaten sowie der Toten beider Weltkriege gedacht. Die Kränze der Stadtgemeinde Frauenkirchen wurden seperat zum Serbenfriedhof, Russengrab, Kreuz im Friedhof und zum Kreuz der Heimatvertriebenen gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadtgemeinde Frauenkirchen gedachte in einer eigenen Zerenomie am 1. November unter der Führung von Kommandant Claus Paar mit Kommandant-Stellvertreter Lorenz Pollreiss und Vertretern des Stabes ebenfalls beim Kriegerdenkmal ihren verstorbenen und gefallenen Feuerwehrkameraden.

Bereits am Freitag Vormittag wurde auf Einladung der Stadtgemeinde mit Bürgemeister Josef Ziniel ein kurze Zerenomie am Kriegerdenkmal vollzogen. Nach einem Stück des Musikvereines legten Musikverein, Feuerwehr, Sportverein, Kriegsopferverband und Stadtgemeinde ihre Kränze nieder.

Die Stadtgemeinde stellte der Pfarrgemeinde folgenden Videomitschnitt für die Heilige Messe zur Verfügung.